Das moderne Magazin


Der Blät­ter­wald stirbt, heißt es. Viel­leicht liegt diese Wahr­neh­mung auch ein wenig daran, dass manche zu sehr auf die abster­benden Bäume starren und dabei die jungen Pflänz­chen über­sehen, die dazwi­schen ans Licht streben.

Beispielseiten aus The Modern Magazine

In Europa und den USA gibt es eine wach­sende Zahl kleiner, unab­hän­giger Maga­zine. Einige davon sind selbst schon Insti­tu­tionen, so wie brand eins in Deutsch­land. Viele sind nur in in den Millio­nen­städten bekannt, in denen sie verlegt werden. Wenn Maga­zine eine Zukunft haben, dann entsteht sie hier, zwischen den dicken alten Stämmen der ächzenden Riesen.

Und was geht die CP-ler das an? Diese Maga­zine haben das, was Unter­neh­mens­ma­ga­zine ständig suchen und brau­chen: Sie kitzeln ihre Leser mit neuen visu­ellen Darstel­lungs­formen wach, erfinden neue Formate und inter­pre­tieren ganze Genres, wie etwa Food- oder Archi­tektur-Titel, neu.

Wer ein Gefühl für das moderne Magazin bekommen will, sollte in dieses Buch schauen. Wer das Biotop zwischen den Wurzeln der Eichen und Mammut­bäume wirk­lich erfor­schen will, sollte sich den Blog des Autors an die Favo­ri­ten­zeile des Brow­sers pinnen: www.magculture.com

(Und es spricht natür­lich nichts dagegen, auch mal mit uns zu reden).

Beispielseiten aus dem Buch The Modern Magazine

Indie-Maga­zine stellen gerne Mal bekann­test auf den Kopf. Links auf der Doppel­seite: Das Männer-Life­style-Maga­zine „Fantastic Man“ und rechts das Cover des Frau­en­ma­ga­zins „The Gent­le­woman“

Beispielseiten aus dem Buch The modern magazine

Aber auch das lesen lohnt sich.

Buchcover von The Modern Magazine

Martin Reinhardt

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