Case Study: Magazin-RelaunchMehr Magazin für Allianz Vertreter


Für ihre 10.000 Ausschließlichkeitsvertreter publizierte die Allianz Deutschland AG ein Magazin im Zeitungsformat. Dieses sollte 2010 einem Relaunch unterzogen werden. Das Ziel: ein anderes Format, mehr Abwechslung und Vielfalt, mehr Informationsebenen, mehr Emotionen. Kurz: mehr eigenständige Magazinmarke, weniger Allianz-Zeitung.

Auf einen Blick

  • ZIELGRUPPE
    Vertreter der Allianz Deutschland AG
  • MEDIUM
    Print; sechs Mal jährlich bis Mitte 2014; Auflage: 30.000; Umfang: 48 bis 68 Seiten (inkl. Regionalteile)
  • LEISTUNGEN
    Relaunch, inhaltliche und grafische Konzeption, redaktionelle Unterstützung und Beratung, Bildredaktion, Fotografie, Grafik, Layout, Lithografie
  • AUSZEICHNUNGEN
    Zweimal Platin bei den Spotlight Awards, Mercury Award in Bronze

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Einstieg: Magazin im Magazin

Um diese Aufgaben zu erfüllen, haben wir das Magazin thematisch geteilt und nach dem Heft-im-Heft-Prinzip konzipiert: Der Mantel ist als vertriebsorientiertes Fachmagazin entworfen. Dieser transportiert die fünf Regionalteile, die sehr stark auf die Community-Bildung innerhalb der Vertriebsregionen ausgerichtet sind. Dabei ist der Regionalteil als Heft im Heft mit eigenem Format klar abgegrenzt – wir wissen, dass die meisten Leser diese Seiten zuerst ansteuern, weshalb wir sie den Lesern als schnellen Einstieg in der Heftmitte anbieten.

Allianz Vertriebsmagazin mit Regionalteil als Heft im Heft

Topdown und Peer-to-Peer

Das Ergebnis ist eine Heftdramaturgie, die als modifiziertes Mantel-/Wellenmodell beschrieben werden kann. Die Titelgeschichte stellt den überregional gültigen, fachlichen Höhepunkt dar. Der Regionalteil bildet das zweite, menschen- und communityorientierte Highlight.

Kommunikativ ist der Mantel darauf ausgerichtet, zwischen der Organisation und ihren Mitgliedern zu vermitteln. Er enthält daher hauptsächlich Sachinformationen aus den Quellen des Konzerns und Topdown-Kommunikation von Strategien und Zielen. Die Regionalteile dagegen folgen einem Peer-to-Peer-Modell: erfolgreiche Vertreter geben Ideen und Tipps an ihre regionalen Kollegen weiter.

Gestalterisch sucht das Magazin eher die Nähe zu auflagenstarken Publikumstiteln als zur Fachpresse. Es soll nicht als Arbeitsmittel wirken, sondern sich als gewinnbringende Lektüre in der Mittagspause anbieten.

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Lob von Lesern und Juroren

Die Allianz hat pr+co 2010 mit dem Relaunch beauftragt. Seit Anfang 2011 erscheint das Allianz Vertriebsmagazin in neuem Format und neuer Optik. Das Magazin hat einen Umfang zwischen 40 und 56 Seiten. Die Regionalseiten laufen meist über acht bis zwölf Seiten. Das Heft kam bei den Vertretern gut an und wurde mit mehreren Awards ausgezeichnet.

Ralf Schluricke

Geschäftsführer