Insider zu Fans und Fans zu einer Commu­nity machen


Rouleur zeigt, was ein gutes Special-Inte­rest-Magazin ausmacht: Eine klar defi­nierte Heft­idee. Eine Redak­tion, die mit viel Leiden­schaft Geschichten erzählt. Und Macher, die mit einem kleinen Medi­en­uni­versum diese Fans zu einer Commu­nity verschweißen.

Warum hat uns ausge­rechnet ein Heft über das Renn­rad­fahren so begeis­tert? Unsere persön­liche Leiden­schaft für den härtesten Sport der Welt hat dabei keine Rolle eine Neben­rolle gespielt. Ausschlag­ge­bend war, dass Rouleur ein Themen­ma­gazin ist, von dem wir uns als Magaziniker einiges abschauen können:

Denn Rouleur bietet Story­tel­ling vom Feinsten. Es ist eines der Special-Inte­rest-Maga­zine, die den Sport nicht von den Ergeb­nissen, sondern von den Erleb­nissen her erzählen. Den Claim „Inside the Peleton“ verfolgt das Magazin dabei so gnadenlos, wie einst das Team US Postal einen Ausreißer gegen Ende einer Tour-de-France-Etappe – und das ganz ohne Doping!

1. Rouleur zeigt, was ein gutes Special-Inte­rest-Magazin ausmacht: Eine klar defi­nierte Heft­idee und eine Redak­tion, die mit viel Leiden­schaft Geschichten erzählt.

2.Inhalt: Drei Rubriken nehmen den Leser entlang der Heft­idee mit durch den Renn­ver­lauf. Start. Ausrei­ßer­gruppe. Ziel. Ein Ansatz mit dem auch Unter­neh­mens­ma­ga­zine von Anfang an Nähe schaffen können.

3.Commu­nity: Ein Cover für den Kiosk. Und ein Cover für Mitglieder der Rouleur-Commu­nity, das dem einge­fleischten Fan ein Foto der legen­dären Duschen im Velo­drom von Roubaix zeigt. Das ist nicht nur Insi­dertum auf die Spitze getrieben, sondern dient vor allem der Leser­bin­dung.

4.Hello Insider I: Das Heft glie­dert sich zusätz­lich in Sektoren, die vom Start zum Ziel rück­wärts zählen. Ein Paris-Roubaix-Fan erwartet das.

5.Hello Insider II: Ein Bild für Einge­weihte. Die sehen gleich, worum’s geht. Die anderen müssen draußen bleiben. Viel­leicht sind auch für die Leser unserer Maga­zine manchmal weniger Worte mehr.

6.Futter für Fans: In jedem Heft gibt es mindes­tens ein ausführ­li­ches Porträt eines Renn­fah­rers. Der gewährt einen sehr intimen Blick hinter die Kulissen des Sports. Das Ganze exzel­lent geschrieben und mit unge­wöhn­li­cher Bild­sprache in Szene gesetzt. Ein Klas­siker, der auch Leser von Unter­neh­mens­ma­ga­zinen begeis­tert.

7.Under­state­ment I: Beim Absprung in die digi­tale Welt gibt’s aus unserer Sicht noch Luft nach oben. Aber die Commu­nity weiß wohl, wo sie den weiteren Content findet. Deshalb sagen wir jetzt einfach mal gar nichts.

8.Under­state­ment II: Produkt­tests mit ausführ­li­cher Beschrei­bung und Erfah­rungs­be­richten? Das sollen mal die anderen machen. Die Objekte der Begierde wie in einem Mode­ma­gazin gut in Szene gesetzt und ein knapper Satz dazu – das muss für Radfans reichen.

Doch die Macher von Rouleur wissen nicht nur, wie sich eine Jagd mit dem Rennrad über nasses Kopf­stein­pflaster anfühlt, sie haben vor allem auch ein tiefes Verständnis für ihre Ziel­gruppe und den erfolg­rei­chen Aufbau einer Medi­en­marke: Neben dem Magazin (Print, Online, App) bieten sie Veran­stal­tungen mit Radsport-Legenden, Podcasts, unter­halten einen Youtube-Kanal und einen Online-Shop. Rouleur zeigt uns also, wie man mit viel Herz­blut die Facetten eines sehr spezi­ellen Themas ausleuchtet, die Insider dieses Themas zu Fans des Maga­zins macht und so erfolg­reich eine Commu­nity aufbaut. Hier starten Sie ins Rouleur-Universum: https://rouleur.cc/

Ralf Schluricke

Artikel bewerten:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
Loading...